Schlagwort: 1914

Besondere Frauen: Elisabeth Lorenz, 1914

Elisabeth Lorenz

Auszeichnung einer Frau mit dem goldenen Verdienstkreuz am Bande der Tapferkeits- medaille: Frau Elisabeth Lorenz

Die Gattin eines Wiener Arztes, folgte ihrem Gatten, der als Chirurg des ungarischen Roten Kreuzes in den Militärspitälern des südlichen und später nördlichen Kriegsschauplatzes tätig war, ins Feld und machte als seine Assistentin alle Strapazen des Krieges mit.

Als ihr Gatte auf dem Kriegsschauplatze erkrankte, brachte sie ihn mit einem Automobil, das sie selbst lenkte, in neunzehnstündiger Fahrt über die Karpaten und Ungarn nach Wien.

Gleichzeitig mit Frau Dr. Lorenz wurde auch ihr Gatte von Kaiser Franz Josef durch die Verleihung des Ritterkreuzes des Franz- Josef- Ordens am Bande des Militärverdienstkreuzes ausgezeichnet.

Hofrat Dr. Albert Lorenz (1885-1970) 

Der Krieg und unsere Kinder, 1914

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Was gewinnt die Jugend von der heutigen bewegten Zeit? Es war einmal. Wie böse Märchen muteten uns die Schilderungen der Alten und Uralten von den vergangenen Kriegsnöten an. Jetzt sind sie wieder zu unserem Schrecken Wirklichkeit geworden. Die Kriegsfurie rast wieder durch die Länder und hinterdrein das böse Gefolge der apokalyptischen Reiter, wie es die beiden großen Maler Dürer und Cornelius packend dargestellt haben: die Pest, die Teuerung, der Tod. Lazar Melneczuk* Und dennoch haben wir in diesen Tagen der… Read more.

Bei- und Spitznamen in der öster­reichisch-ungarischen Armee, 1914

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Von Kellnern, Edelknaben, Mostschädeln und Stierwaschern... Wenn im gewöhnlichen bürgerlichen Leben der Humor schon den Sorgenbrecher darstellt, der imstande ist den Menschen zeitweise über den Ernst des Lebens hinwegzuhelfen, dann ist der Humor für den Feldsoldaten erst recht diejenige Stimmung, die ihn stärkt und ihn mit Frische und Strammheit, mit Elastizität und guter Laune durchtränkt, wenn der Ernst des Krieges auf ihn einstürmt.Der Humor unserer Soldaten äußert sich zunächst in den Spitznamen, die sie den einzelnen Regimentern verliehen haben. Diese… Read more.

Besondere Frauen: Ida Maria Böhme, 1914

Die Näherin Frau Ida Marie Böhme aus Gröba bei Riesa in Sachsen ist die Erfinderin des betäubenden Pulvers, das jetzt mit großem Erfolge zur Füllung von Artilleriegeschossen benutzt wird.
Engländer und Franzosen sind seit langer Zeit bemüht ähnliche Geschosse herzustellen.

Frau Böhme, deren Erfindung bereits vor Jahren vom preußischen Kriegsministerium erworben wurde, war eine einfache Näherin und beschäftigte sich viel mit Erfindungen um ihre finanziell ungünstige Lage zu verbessern. 1914

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Kriegs­­erklärungen in alter und neuerer Zeit, 1914

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Vom Jagen eines Widders ins feindliche Gebiet bis zur förmlichen Kriegserklärung moderner Zeiten Die Wurzel alles politischen Lebens in seiner ursprünglichen Form war von Anfang an die Verteidigung gegen äußere Feinde. Wir wissen, daß Volksstämme, die sonst in grauer Vorzeit noch keinerlei Zusammenhang untereinander hatten, zu engerem Zusammenschluß getrieben wurden, sobald ein Feind ihre Sicherheit bedrohte, ihr Eigentum zu rauben und ihre Weideplätze und Jagdgründe selbst ausnützen wollte. In solcher Gefahr wählten die Krieger den tapfersten und stärksten zu ihrem… Read more.

Besondere Frauen: Nanni Kuhn, 1914

Schwester Nanni Kuhn, die Tochter eines Majors, erhielt die würtembergische Tapferkeitsmedaille für ihr heldenhaftes Verhalten bei der Krankenpflege an der Westfront.

Schwester Kuhn hat bereits den Krieg gegen die aufständischen Hereros in Deutsch-Südwestafrika im Jahre 1904 mitgemacht. Sie ist zur Zeit als einzige Krankenschwester in einem Feldlazarett an der Westfront tätig. 1914

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